Tag Archives: Frühstück

0

Lecker, fluffig und schnell: eine Sonne aus Schokobrötchen

by

IMG_0060

Diese wirklich wunderbaren schokoladig-saftigen Brötchen sind innerhalb einer Stunde (wenn überhaupt?) essbar. Schön sind auch die Sollbruchstellen, so sind es einzelne Dreiecks-Brötchen. Mit salziger Butter und Erdbeermarmelade ein ziemlicher Sattmacher, pur aber auch wunderbar. Und luftdicht gelagert sind sie auch am dritten Tag noch saftig.

Und ich weiß nicht, woran es liegt, aber die Hefe muss nicht gehen. Vielleicht liegt es an der Kombi aus Hefe und Backpulver? Lebensmittelchemiker bitte melden!

Für 8 Schokodreiecke

Ofen (Ober- und Unterhitze) auf 180 Grad vorheizen.

450 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

1 Prise Salz

1 EL Margarine, zimmerwarm

60 g Quark

1 Ei

200 ml Milch

5 EL Zucker

½ Würfel frische Hefe

150-200 g Schokotropfen

Zum Bestreichen:

1 Eigelb

Prise Zucker

Kleiner Schuss Milch

Das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz, der Margarine, dem Quark und dem Ei verrühren.

Die Milch lauwarm erwärmen, den Zucker unterrühren und die Hefe darin auflösen.

Die Hefemilch zum Teig geben und alles gut verrühren. Wenn der Teig zu klebrig ist, vorsichtig weiter Mehl unterrühren. Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf leicht bemehlter Arbeitsfläche die Schokotropfen gleichmäßig unterkneten. Den Teig auf Backpapier geben und ihn rund ausrollen, nicht zu dick, ca 2 cm.

In acht dreieckige Teile schneiden. Das Eigelb mit der Prise Zucker und dem Schluck Milch verquirlen. Den Teig sorgfältig mit der Eimischung bestreichen. Mit dem Papier auf ein Backblech ziehen und Brötchensonne ca 20 Minuten backen (je nach Ofen).

IMG_0064

0

Doppelter Zugzwang: Baum voller Kirschen + Gelierzucker als Geschenk = Kirschmarmelade

by

IMG_2560

Eigentlich bin ich kein Marmeladenkocher, da ich auch kein großartiger Marmeladenesser bin, aber manchmal entscheidet das Schicksal. ;D

Da ich in der letzten Woche ein Paket Gelierzucker geschenkt bekommen hatte mit den Worten, ich müsste das unbedingt einmal ausprobieren und ich den Zucker jetzt nicht so lange liegen lassen und gerne schnell ein Ergebnis präsentieren wollte, gleichzeitig netterweise auch noch der Baum voller Kirschen ist (und in diesem Jahr überraschenderweise relativ wurmfrei), habe ich mich am Wochenende schnell drangemacht, die Marmelade herzustellen.

„Schnell“ ist allerdings auch eher relativ, weil ich keinen Kirschkernentsteiner besitze und so die Kirschen mit dem Messer entsteint habe. Notfallmäßig musste ich die Marmelade auch in Weckgläser füllen, besser wären sicher Gläser mit Schraubverschluss.

–          500 g Kirschen (sauber, entsteint)

–          1 Paket Gelierzucker, 250 g (2:1)

–          Leere saubere Marmeladengläser für insgesamt 750 ml, am besten Twist off

Die entsteinten Kirschen glatt pürieren. Mit dem Gelierzucker vermengen und in einem ausreichend großen Topf zum Kochen bringen. 4 Minuten kochen und direkt heiß in die sauberen Gläser füllen. Gläser sofort verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen.

(Eigentlich ist es besser, die Marmelade bis zum Rand in Schraubgläser zu füllen und diese während des Abkühlens für 5 Minuten auf den Kopf zu stellen, um ein Vakuum zu erzeugen, dann verbessert sich die Haltbarkeit. Da ich aber genau drei Gläser gebraucht habe, (2 zum Verschenken, eins zum selbst Probieren) und mir zudem nicht sicher war, ob ich Weckgläser auch auf den Kopf stelle, waren meine Gläser nicht bis oben hin gefüllt und auch nicht umgedreht. Ich verschenke sie mit der Bitte um baldigen Verzehr, weil ich mir nicht sicher bin.)

Fazit: Vielleicht werde ich doch Marmeladenkocher. Eigentlich ist es eine schöne Sache, schnell gemacht (je nach Vorbereitungszeit für das Obst) und mit den richtigen Gläsern soll die Haltbarkeit bei bis zu zwei Jahren liegen. Vielleicht fange ich doch mal an, Gläschen zu sammeln. 😀

IMG_2559

0

Weißbrot-Focaccia

by

Foto 1(8)

Mein lieber Kollege hat mir letzte Woche endlich das Rezept für sein wunderbares Weißbrot mitgebracht. Bisher hatte er mir immer nur davon vorgeschwärmt und mir seine Fotos gezeigt, probiert hatte ich es bis dato aber noch nicht.

Mit dem Rezept konnte ich mich am Wochenende jetzt aber endlich befassen und was soll ich sagen? Es ist wunderbar! Feinporig, fluffig, geschmacklich toll und passend sowohl als Beilage zum Abendessen aber auch sehr lecker zum Frühstück mit salziger Butter und Erdbeermarmelade.

Eigentlich ist es wohl ein Focaccia-Rezept, aber mein Kollege macht damit zum Beispiel auch seinen Pizza-Teig. Ein Allround-Teig, sozusagen.

Ihr braucht:

– 500 g Mehl

– 1 Päckchen Frischhefe

– 1 Prise Zucker

– 1 Teelöffel Salz

– 2 EL Olivenöl

– 250 ml warmes Wasser

– 1 EL Olivenöl

– Grobes Meersalz nach Belieben

– Etwas Wasser

Das Mehl in eine Rührschüssel geben und eine Mulde hineindrücken. In diese Mulde die Hefe bröckeln, den Zucker und etwas warmes Wasser zugeben. Mit einer Kuchengabel die Hefe vorsichtig auflösen. Das Wasser-Zucker- Hefe-Gemisch mit etwas Mehl bestäuben und mit einem nassen Küchentuch abdecken. Den Vorteig ca. 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Das Salz an den Rand der Rührschlüssel geben und die Masse mit dem Knethaken vermengen. Das Olivenöl dazugeben und nach und nach das restliche warme Wasser. Alles gut verkneten, bis ein fester Teig entsteht. Etwas Mehl über den Teig stäuben. Die Schüssel mit einem feuchten Tuch abdecken und den Teig wieder gehen lassen, bis er etwa seine doppelte Größe erreicht hat.

Den Teig noch einmal kräftig durchkneten. Eine Kastenform mit Olivenöl auspinseln und den Boden mit dem Meersalz bedecken. (Die Salzkörner geben einen Extra-Kick beim Essen.) Den Teig in die Form geben und mit dem Messer einschneiden. Den Ofen auf 250 Grad vorheizen, währenddessen das Brot noch einmal unter dem Tuch gehen lassen.

Vor dem Backen und währenddessen öfter mit einem Backpinsel etwas Wasser auf den Teig auftragen, das führt zu einer schönen braunen Kruste.

Bei 250 Grad 15-20 Minuten backen.

Foto 2(8)

0

Ein Ausflug ins Bergische: Weckmänner zum Martinstag

by

Foto 2 Foto 1(1)

Bei uns im Bergischen wurde der Martinstag in der Grundschule immer mit einem Laternenumzug gefeiert, bei dem alle Kinder am Ende einen Weckmann (oder Stutenkerl) geschenkt bekamen. Nun ist heute Martinstag, also muss es auch bei uns im Norden Weckmänner geben. Das Original-Rezept habe ich hier bei Lecker.de gefunden und ein bisschen abgewandelt. Der Hefeteig ist unglaublich aufgegangen, so dass die Weckmänner eine kleine Armee von ziemlich feisten Moppelchen geworden sind. Und Nichtraucher sind sie auch noch. Brav! 🙂

Für vier kleine Stutenkerle

– 500 gr Mehl,

– ein Päckchen Trockenhefe,

– ½ TL Salz,

– 50 gr Zucker,

– ein Päckchen Vanillezucker,

– mit einem Tütchen geriebener Zitronenschalen zusammen in einer Schüssel verrühren. Eine Mulde formen.

– 60 gr Margarine schmelzen, zusammen mit

– 275 ml Milch und

– einem Ei in die Mulde geben und gründlich mit dem Knethaken zu einem glatten, geschmeidigen Teig verarbeiten. Die Schüssel mit einem feuchten Tuch zudecken (feucht, damit der Teig nicht antrocknet) und zugedeckt an einem warmen Ort 1,5 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen des Teiges verdoppelt hat.

Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte noch einmal ordentlich durchkneten und in vier Stücke teilen. Ein Drittel des Teiges jeweils abnehmen, aus dem Drittel den Kopf und die Arme formen. Aus dem Rest jeweils eine dicke Rolle formen und diese Rolle bis zur Mitte durchschneiden, hier die Beine formen.

– ein Ei trennen, mit dem Eiweiß Kopf und Beine an den Körper kleben.

– Das Eigelb verquirlen und die Weckmänner gleichmäßig damit bestreichen. Die Männchen mit

– Rosinen verzieren (Augen, Knöpfe). Klassischerweise bekommen die Weckmänner vor dem Backen noch kleine Gipspfeifen in den Arm. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Stutenkerle vorsichtig und mit Abstand darauf platzieren (sie brauchen recht viel Platz, weil sie beim Backen noch aufgehen).

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober und Unterhitze ca. 17 Minuten backen. Sehr lecker mit salziger Butter und Erdbeermarmelade.

Guten Appetit!

 

1

Hefezopf mit oder ohne Rosinen

by

Bei Chefkoch habe ich dieses Rezept für einen ganz klassischen Hefezopf gefunden. Ich habe nur ein wenig mit den Mengen gespielt, herausgekommen ist ein fantastischer Hefezopf mit und einer ohne Rosinen. Der mit Rosinen wurde direkt noch warm mit salziger Butter fast komplett aufgefuttert, den normalen Hefezopf haben wir noch tagelang scheibchenweise aufgetoastet und dann mit Butter und Marmelade gegessen. Unglaublich, ich hatte erwartet, dass er schneller hart werden würde, aber in einem Gefrierbeutel aufbewahrt und – wie gesagt – getoastet war er wirklich eine feine Leckerei zum Feierabend.

Rosinenzopf

500 gr Mehl

250 ml lauwarme Milch

50 g Zucker

20 g Hefe (1/2 Würfel)

75 g weiche Butter

1 TL Salz

1  Ei

1  Ein zum Bestreichen

Mehl in eine große Schüssel sieben. Milch leicht erwärmen und in einen Rührbecher gießen. Zucker und zerbröckelte Hefe dazu und alles zusammen so gut verrühren bis sich die Hefe weitgehend aufgelöst hat. Das Ei dazugeben und alles zusammen gut verquirlen.
Diese Flüssigkeit in einem Schwung zum Mehl gießen, weiche Butter und Salz dazu und sofort alles zusammen kräftig verkneten.
So lange kneten, bis der Teig elastisch und glatt ist. Nach Wunsch in die Hälfte des Teiges noch Rosinen dazugeben, dann getrennt gehen lassen. Mit einem feuchten Küchentuch abdecken und um das Doppelte aufgehen lassen.
Eine Backunterlage mit Mehl bestreuen und den gegangenen Hefeteig darauf geben und diesen von Hand nochmals durchkneten.Den Teig jeweils in drei Stränge teilen und zu Zöpfen flechten. Die Zöpfe diagonal auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen. Nun ein ganzes Ei sehr gut verquirlen, eine Prise Zucker und Salz zugeben und beide Zöpfe mit der Mischung bestreichen. Nochmal 30 Minuten gehen lassen. Zwischenzeitlich den Backofen auf 200° Ober- und Unterhitze vorheizen.
Auf die mittlere Schiene des Ofens schieben und etwa 25 Minuten backen, bis die Zöpfe goldbraun sind.

Hefezopf

0

Dänisches Weißbrot

by

Wenn wir in Dänemark sind, verlangt es Tradition, jeden Morgen dieses leckere dänische Weißbrot zu kaufen. Kennt Ihr das? Das sind so Kastenbrote mit ein wenig Mohn oder Sesam bestreut.

Nun stöberte ich ein paar Tage nach unserem Urlaub nichtsahnend durch meine Lieblingsblogs und entdeckte hier im Kuriositätenladen ein Rezept für schwedisches Weißbrot. Natürlich wurde es direkt ausprobiert und es kommt dem dänischen Brot schon sehr nah! Es ist so lecker, dass es sich sicher nicht lange hier halten wird.

Ich habe mich ziemlich genau an das Rezept gehalten, habe aber den Hefeteig im angewärmten Ofen gehen lassen (ich habe immer panische Angst vor Zugluft… ) und den Teig hinterher noch mit gemahlenem Mohn verziert. Leider sind die Bilder ein wenig pixelig, aber das liegt ganz sicher am Mohn und nicht an meiner Kamera. 🙂

 

Weißbrot 3Weißbrot 1Weißbrot 2

Guten Appetit!

0

schnelle Quarkbrötchen

by

Quarkbrötchen

Wenn ich am Wochenende aufwache, habe ich Hunger. Punkt. Auf einen Hefeteig für Brötchen zu warten ist in diesen Momenten eine wahre Folter. Nun habe ich die perfekten schnellen Brötchen für solche Hungerattacken entdeckt:

Quarkbrötchen 2

Quarkbrötchen (6-7 Stück)

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Jetzt

– 250 gr Mehl
– 250 gr Quark (ich hatte nur 0,2% Quarkzubereitung im Kühlschrank und hatte erst Bedenken, es ging aber trotzdem tadellos!)
– 1 Ei-
– 1 Päckchen Backpulver
– eine gute Prise Salz

ordentlich im Mixer verrühren. Entweder den Teig so pur lassen oder Rosinen, Schokotropfen oder Nüsse untermischen. Mit bemehlten Händen zu 6 – 7 Brötchen formen und auf das Backpapier legen, leicht andrücken.

Quarkbrötchen 3Ca. 18 Minuten backen. Die Brötchen sind wunderbar fluffig. Lecker!


Hit Counter provided by orange county divorce attorney